Leder als Bucheinbandmaterial und Material
für Feintäschner

Zahl des Tages: 387 zum 01/12/2020


Kaum ein Buch hat unser modernes Denken so geprägt wie die „Philosophiae Naturalis Principia Mathematica“ des Isaac Newton. Die Historiker Mordechai Feingold und Andrej Svorencik haben Jahre damit verbracht, die erhaltenen Exemplare des Grundlagenwerks aufzuspüren.

Ihre Bilanz: Von der Erstausgabe der „Principia“ sind heute weltweit noch 387 Stück vorhanden.

Aktuell werden diese Werke mit unserem Rindleder- Antik Nr. 423 authentisch restauriert.

Das sind deutlich mehr als erwartet – ein Indiz dafür, dass Newtons Buch schon zu seinen Lebzeiten eine Art Bestseller gewesen ist.

 

Pro-Leder, Ausgabe Nr. 05/2019

 

Zitat Manfred Wilsch, Verleger und Herausgeber:

"Obwohl Leder als Material derzeit von vegetarischen Interessen- und Tierschutz-vereinen wie Peta & Co. unter Beschuss steht, möchten just die gleichen Kreise nur zu gerne vom guten Lederimage profitieren. Der Verbraucher schätzt am Leder etwa die Langlebigkeit, Reiß- festigkeit oder die  Aufnahmefähigkeit von Wasserdampf.

Die Anbieter von Alternativmaterialien versuchen, durch irreführende Verwendung des Begriffs Leder für die Bewerbung ihrer Produkte mit in der Regel deutlich geringerer Qualität, von diesem Image zu profitieren.

Der Verband der Deutschen Leder- industrie (VDL) geht gegen derartige irreführende Werbung gerichtlich vor. Thema ist dabei nicht nur die Reinhaltung des Begriffs Leder, sondern auch der Verbraucherschutz.

Kunden verknüpfen mit der Bezeichnung Leder gewisse Qualitätsmerkmale, welche  Ersatzstoffe in der Regel überhaupt nicht zu leisten in der Lage sind".

 

Börsenblatt, Ausgabe Nr. 37/2019

 

Zitat Dani Landlof, scheidender Geschäftsführer des Schweizer Buchhändler und Verlegerverbands, in der NZZ:

"Zwöf Jahre lang musste ich mir anhören, die Branche sei träge, das Buch ein Auslaufmodell, das Gutenbergzeitalter am Ende und der Analphabetismus auf dem Vormarsch, allenfalls das E- Book und das Selfpublishing würden überleben. Was für ein Unsinn!"

 

Börsenblatt, Ausgabe Nr. 14/2019

Seit fünf Monaten steht Thomas Rathnow an der Spritze von Random House. Erstmals gibt der neue CEO hier umfassend Auskunft über seine Pläne für Deutschlands größte Verlagsgruppe und sagt,

"Ich sehe keine Krise des Mediums Buch"

 

Börsenblatt, Ausgabe Nr. 39/2017

 

Im Gespräch mit Klaus- Rainer Brintzinger, Direktor der Universitätsbiblothek München über den Boom der Bibliotheken.

 

"Bibliotheken werden immer voller. Offenbar besteht ein soziales Bedürfnis nach Räumen mit Atmosphäre, die kollaboratives Arbeiten fördert und die Bedürfnisse der Gemeinschaft der Lesenden befriedigt"

 

Börsenblatt, Ausgabe Nr. 34/2017

 

Im Gespräch mit der Zeitschrift >>Brigitte<< lobt der amerikanische Bestsellerautor John Grisham seine deutschen Leser

"Ihr liebt Bücher . . . und Ihr liebt die Autoren . . . ihr betrachtet Bücher als Kulturgut und schützt sie, das ist wunderbar"

 

Der Spiegel, Ausgabe Nr. 41/2016

 

800Millionen US- Dollar.

Diese Summe möchte der Milliadär Steve Green investieren und in Washington, in Sichtweite des Capitols, das weltgrößte Bibelmuseum bauen. Green, Gründer und Chef der amerikanischen Bastelkette Hobby-Lobby, gilt als einer der wichtigsten Privatsammler biblischer Artefakte.

Ihm gehören eine Bibel, die mit "Apollo 14" auf dem Mond war, und eine heilige Schrift aus dem Besitz von Elvis Presley.

 

Zitat Markus Dohle/Random House:

 

"Auch in 100 Jahren werden wir immer noch einen Großteil an gedruckten- und gebundenen Büchern haben . . . das ist sicher"

 

Zitat Cosima Schneider/Herstellung- Eichborn Verlag, Berlin:

 

"Ein Buch ist gelungen, wenn auch die Hände den Inhalt spüren"

 

Leder gehört zu den ältesten Werkstoffen der Menschheit und Funde aus der Vor- und Frühzeit lassen erkennen, dass die besonderen Materialeigenschaften zu künstlerischer Gestaltung genutzt wurden. Durch besonders günstige klimatische Bedingungen haben sich im ägyptischen Raum Objekte schon aus frühgeschichtlicher Zeit erhalten.


Die Lederhandwerker, Taschenmacher, Hautpergamentmaler und Buchbinder waren bei den Ägyptern angesehene Mitglieder der dritten, gewerbetreibenden Klasse. Als Verzierungstechniken waren gebräuchlich: Ausschneiden, Ritzen, Unterlegen, Flechten, Pressen, Prägen, Schneiden, Punzen, Sticken und Applikationen, Schälen. Fragmente von Kultgegenständen, Gürteln und Zierstücken belegen diese vielseitigen Dekorationsarten, die dann von den Kopten wesentlich erweitert wurden und dem Islam und dem Abendland vermittelt wurden. . .

 

Mehr lesen (PDF-Download)

 

Bucheinbände aus Leder, Bücher zu deren Schutz und Schmuck in Tierhäuten bez. Leder einzubinden, wird bereits seit der Antike praktiziert. Im alten Ägypten wurden Papyri in Ziegen- oder Schafshäuten eingeschlagen, seit dem Übergang ins Frühmittelalter bürgerte sich ein, die Buchseiten zwischen dünne Holztäfelchen zu fassen, die widerum mit Leder bezogen wurden. Alte Gerbverfahren wie die klassische Glacégerbung oder Weißgerbung, Sämischgerbung und zahlreiche vegetabile Gerbtechniken kamen zum Einsatz in der Herstellung von ersten Bucheinbandledern . . .

 

Mehr lesen www.leder-info.de

 

Bericht in der "Fachzeitschrift Bindereport"

Lesen Sie bitte den vollständigen Bericht: PDF

 

 

 

Traditional hand- grained Morocco goat leather

Traditional hand- grained Morocco goat leather not only for bookbinding, but for leather goods and boot making as well - Natural grained, vegetable Sumac leave tanned, Morocco goat skin has been used in a variety of ways in Spain, France and England since 1600.

Please read the complete version: PDF

Pictures from a tannery

News

Aniline bovine leather No. 190-D golden brown. This most popular article- and warehouse color is...

more

High- quality bare leather- half hides to be treated in constantly several months taking with pure...

more

A hand or machine buffed mediaeval bovine- or calf leather for specific this leather is designed for...

more
Firma Franz Hoffmann - Feinleder
Bucheinbandleder, Objektleder - Echte Hautpergamente