Leder als Bucheinbandmaterial und Material
für Feintäschner

Pro-Leder, Ausgabe Nr. 05/2019

 

Zitat Manfred Wilsch, Verleger und Herausgeber:

"Obwohl Leder als Material derzeit von vegetarischen Interessen- und Tierschutz-vereinen wie Peta & Co. unter Beschuss steht, möchten just die gleichen Kreise nur zu gerne vom guten Lederimage profitieren. Der Verbraucher schätzt am Leder etwa die Langlebigkeit, Reiß- festigkeit oder die  Aufnahmefähigkeit von Wasserdampf.

Die Anbieter von Alternativmaterialien versuchen, durch irreführende Verwendung des Begriffs Leder für die Bewerbung ihrer Produkte mit in der Regel deutlich geringerer Qualität, von diesem Image zu profitieren.

Der Verband der Deutschen Leder- industrie (VDL) geht gegen derartige irreführende Werbung gerichtlich vor. Thema ist dabei nicht nur die Reinhaltung des Begriffs Leder, sondern auch der Verbraucherschutz.

Kunden verknüpfen mit der Bezeichnung Leder gewisse Qualitätsmerkmale, welche  Ersatzstoffe in der Regel überhaupt nicht zu leisten in der Lage sind".

 

Börsenblatt, Ausgabe Nr. 37/2019

 

Zitat Dani Landlof, scheidender Geschäftsführer des Schweizer Buchhändler und Verlegerverbands, in der NZZ:

"Zwöf Jahre lang musste ich mir anhören, die Branche sei träge, das Buch ein Auslaufmodell, das Gutenbergzeitalter am Ende und der Analphabetismus auf dem Vormarsch, allenfalls das E- Book und das Selfpublishing würden überleben. Was für ein Unsinn!"

 

Börsenblatt, Ausgabe Nr. 14/2019

Seit fünf Monaten steht Thomas Rathnow an der Spritze von Random House. Erstmals gibt der neue CEO hier umfassend Auskunft über seine Pläne für Deutschlands größte Verlagsgruppe und sagt,

"Ich sehe keine Krise des Mediums Buch"

 

Börsenblatt, Ausgabe Nr. 39/2017

 

Im Gespräch mit Klaus- Rainer Brintzinger, Direktor der Universitätsbiblothek München über den Boom der Bibliotheken.

 

"Bibliotheken werden immer voller. Offenbar besteht ein soziales Bedürfnis nach Räumen mit Atmosphäre, die kollaboratives Arbeiten fördert und die Bedürfnisse der Gemeinschaft der Lesenden befriedigt"

 

Börsenblatt, Ausgabe Nr. 34/2017

 

Im Gespräch mit der Zeitschrift >>Brigitte<< lobt der amerikanische Bestsellerautor John Grisham seine deutschen Leser

"Ihr liebt Bücher . . . und Ihr liebt die Autoren . . . ihr betrachtet Bücher als Kulturgut und schützt sie, das ist wunderbar"

 

Der Spiegel, Ausgabe Nr. 41/2016

 

800Millionen US- Dollar.

Diese Summe möchte der Milliadär Steve Green investieren und in Washington, in Sichtweite des Capitols, das weltgrößte Bibelmuseum bauen. Green, Gründer und Chef der amerikanischen Bastelkette Hobby-Lobby, gilt als einer der wichtigsten Privatsammler biblischer Artefakte.

Ihm gehören eine Bibel, die mit "Apollo 14" auf dem Mond war, und eine heilige Schrift aus dem Besitz von Elvis Presley.

 

Zitat Markus Dohle/Random House:

 

"Auch in 100 Jahren werden wir immer noch einen Großteil an gedruckten- und gebundenen Büchern haben . . . das ist sicher"

 

Zitat Cosima Schneider/Herstellung- Eichborn Verlag, Berlin:

 

"Ein Buch ist gelungen, wenn auch die Hände den Inhalt spüren"

 

Leder gehört zu den ältesten Werkstoffen der Menschheit und Funde aus der Vor- und Frühzeit lassen erkennen, dass die besonderen Materialeigenschaften zu künstlerischer Gestaltung genutzt wurden. Durch besonders günstige klimatische Bedingungen haben sich im ägyptischen Raum Objekte schon aus frühgeschichtlicher Zeit erhalten.


Die Lederhandwerker, Taschenmacher, Hautpergamentmaler und Buchbinder waren bei den Ägyptern angesehene Mitglieder der dritten, gewerbetreibenden Klasse. Als Verzierungstechniken waren gebräuchlich: Ausschneiden, Ritzen, Unterlegen, Flechten, Pressen, Prägen, Schneiden, Punzen, Sticken und Applikationen, Schälen. Fragmente von Kultgegenständen, Gürteln und Zierstücken belegen diese vielseitigen Dekorationsarten, die dann von den Kopten wesentlich erweitert wurden und dem Islam und dem Abendland vermittelt wurden. . .

 

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Bucheinbände aus Leder, Bücher zu deren Schutz und Schmuck in Tierhäuten bez. Leder einzubinden, wird bereits seit der Antike praktiziert. Im alten Ägypten wurden Papyri in Ziegen- oder Schafshäuten eingeschlagen, seit dem Übergang ins Frühmittelalter bürgerte sich ein, die Buchseiten zwischen dünne Holztäfelchen zu fassen, die widerum mit Leder bezogen wurden. Alte Gerbverfahren wie die klassische Glacégerbung oder Weißgerbung, Sämischgerbung und zahlreiche vegetabile Gerbtechniken kamen zum Einsatz in der Herstellung von ersten Bucheinbandledern . . .

 

Mehr lesen www.leder-info.de

 

Bericht in der "Fachzeitschrift Bindereport"

Lesen Sie bitte den vollständigen Bericht: PDF

 

 

 

Saffian-Ziegenleder

Diese Leder werden original handwerklich nach alter Überlieferung hergestellt, daher haben sie eine sehr hohe Spezifizierung. Die Leder werden trocken oder spröde ausgegerbt, so dass diese anschließend manuell 'levantiert' werden können. Der Vorgang ist erst dann abgeschlossen, wenn die Ledernarben eine gleichmäßige feine perlnarbige Körnung haben.

Lesen Sie bitte den vollständigen Text: PDF

 

 

 

Bilder aus einer Gerberei

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