Leder als Bucheinbandmaterial und Material
für Feintäschner

Der Spiegel, Ausgabe Nr. 41/2016

 

800Millionen US- Dollar.

Diese Summe möchte der Milliadär Steve Green investieren und in Washington, in Sichtweite des Capitols, das weltgrößte Bibelmuseum bauen. Green, Gründer und Chef der amerikanischen Bastelkette Hobby-Lobby, gilt als einer der wichtigsten Privatsammler biblischer Artefakte.

Ihm gehören eine Bibel, die mit "Apollo 14" auf dem Mond war, und eine heilige Schrift aus dem Besitz von Elvis Presley.

 

 

Zitat Markus Dohle/Random House:

"Auch in 100 Jahren werden wir immer noch einen Großteil an gedruckten- und gebundenen Büchern haben . . . das ist sicher"

 

Zitat Cosima Schneider/Herstellung- Eichborn Verlag, Berlin:

"Ein Buch ist gelungen, wenn auch die Hände den Inhalt spüren"

 

Leder gehört zu den ältesten Werkstoffen der Menschheit und Funde aus der Vor- und Frühzeit lassen erkennen, dass die besonderen Materialeigenschaften zu künstlerischer Gestaltung genutzt wurden. Durch besonders günstige klimatische Bedingungen haben sich im ägyptischen Raum Objekte schon aus frühgeschichtlicher Zeit erhalten.


Die Lederhandwerker, Taschenmacher, Hautpergamentmaler und Buchbinder waren bei den Ägyptern angesehene Mitglieder der dritten, gewerbetreibenden Klasse. Als Verzierungstechniken waren gebräuchlich: Ausschneiden, Ritzen, Unterlegen, Flechten, Pressen, Prägen, Schneiden, Punzen, Sticken und Applikationen, Schälen. Fragmente von Kultgegenständen, Gürteln und Zierstücken belegen diese vielseitigen Dekorationsarten, die dann von den Kopten wesentlich erweitert wurden und dem Islam und dem Abendland vermittelt wurden. . .

 

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Bucheinbände aus Leder, Bücher zu deren Schutz und Schmuck in Tierhäuten bez. Leder einzubinden, wird bereits seit der Antike praktiziert. Im alten Ägypten wurden Papyri in Ziegen- oder Schafshäuten eingeschlagen, seit dem Übergang ins Frühmittelalter bürgerte sich ein, die Buchseiten zwischen dünne Holztäfelchen zu fassen, die widerum mit Leder bezogen wurden. Alte Gerbverfahren wie die klassische Glacégerbung oder Weißgerbung, Sämischgerbung und zahlreiche vegetabile Gerbtechniken kamen zum Einsatz in der Herstellung von ersten Bucheinbandledern . . .

 

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Bericht in der
"Fachzeitschrift Bindereport"

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Saffian-Ziegenleder

Diese Leder werden original handwerklich nach alter Überlieferung hergestellt, daher haben sie eine sehr hohe Spezifizierung. Die Leder werden trocken oder spröde ausgegerbt, so dass diese anschließend manuell 'levantiert' werden können. Der Vorgang ist erst dann abgeschlossen, wenn die Ledernarben eine gleichmäßige feine perlnarbige Körnung haben.

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Bilder aus einer Gerberei

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